Aktuelle Meldungen
Im Rahmen der Diskussion um den Redispatch-Vorbehalt hat Consentec im Auftrag der Agora Think Tanks gGmbH exemplarisch für die Netzgebiete von SH-Netz, Bayernwerk Netz und WEMAG Netz untersucht, wie hoch der Anteil der Gebiete mit Redispatch-Bedarf ist. Die Anzahl dieser Gebiete ist dabei vor allem von der Höhe der angenommenen Aufgriffsschwelle abhängig.
Zudem wurde analysiert, wie sich diese Engpassgebiete unter Berücksichtigung der Netzausbaupläne in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickeln werden. Ferner wurde aufgezeigt, dass es sinnvoll wäre, bei den Kriterien zur Definition von Engpassgebieten nach EE-Technologien zu differenzieren. Die Ergebnisse sind hier veröffentlicht.
Ist die Synchronisierung von EE- und Netzausbau sinnvoll oder blockiert sie die Energiewende? Unser Geschäftsführer, Christoph Maurer, hat für das Zentrum Liberale Moderne seine Gedanken zum geleakten Entwurf des sogenannten Netzpakets aufgeschrieben. Der Beitrag wurde hier veröffentlicht.
Wie können Großbatterien die Energiewende effizient unterstützen? In einer neuen Kurzstudie zeigen unser Geschäftsführer Christoph Maurer gemeinsam mit Anselm Eicke und Lion Hirth von Neon Neue Energieökonomie, welchen Beitrag Großbatterien für Strommarkt und Netz leisten – und warum kluge Anreize entscheidend für System- und Netzdienlichkeit sind.
Die Energiewende stellt Verteilnetze vor neue Herausforderungen. Am Beispiel der Stromnetze der Stadtwerke Solingen zeigt sich, wie Engpässe frühzeitig identifiziert und Netzausbau sowie Ressourcen zielgerichtet geplant werden können. Ein Ansatz, der auch auf andere Netzgebiete übertragbar ist. Die kompakte Zusammenfassung der Studienergebnisse wurde nun in der ersten Ausgabe 2026 des ew Magazins für die Energiewirtschaft veröffentlicht.
Seit Einführung von Redispatch 2.0 im Oktober 2021 sieht § 13a EnWG für Redispatch-Maßnahmen einen bilanziellen Ausgleich für den Bilanzkreisverantwortlichen vor. Aufgrund erheblicher Umsetzungsverzögerungen wurde jedoch eine auch heute noch praktizierte Übergangslösung eingeführt, nach der der Bilanzkreisverantwortliche faktisch die Bilanzkreisbewirtschaftung und damit Aufgaben des Netzbetreibers übernimmt. Die den Bilanzkreisverantwortlichen dabei entstehenden Prozess- und Overheadkosten bleiben bislang unkompensiert, während der ausgezahlte Mischpreis die energiewirtschaftlichen Beschaffungskosten abbilden soll.
Vor diesem Hintergrund wurde Consentec von fünf Direktvermarktern beauftragt, diese Overheadkosten zu analysieren und ein Konzept für eine angemessene Kompensation zu entwickeln. Die Studie ist hier veröffentlicht.